...am Ende des Tunnels.
Nun sagt eine alte Binsenweisheit nicht ganz zu Unrecht, dass das Licht am Ende des Tunnels entweder ein Schild ist, auf dem steht "KEIN AUSGANG" - oder aber die Scheinwerfer des entgegenkommenden Zuges. Und trotzdem bin ich nach wie vor ein Freund des so genannten Mantras der Hoffnungslosen: "ALLES WIRD GUT!"
Ich habe im Laufe der Jahre die Feststellung gemacht, dass wann immer man sich als König der Welt fühlt - JA, das passiert nicht nur Leo in dem dämlichen Schiffsuntergangsfilm - das Schicksal, oder was auch immer vorbei kommt und einem eine Rechnung für Leichtsinn präsentiert, die sich gewaschen hat. Wenn man jedoch lernen konnte, damit umzugehen, ja es sogar zu erwarten, wird vieles leichter. Insbesondere zu erkennen, dass man weder der Einzige ist, denn das "Schicksal" regelmäßig f****, noch dass es Sinn macht, nach dem "WARUM?" zu fragen.
Das Leben ist ein chaotisches, dynamisches System; es geht weiter, egal ob man Lust drauf hat oder nicht. Es geht auch unabhängig davon weiter, ob man fähig ist, sich auf Neues einzustellen, dazuzulernen, loszulassen oder festzuhalten, zu kämpfen oder zu fliehen, je nach dem, was gerade ratsam wäre. Denn wer sich nicht selber bewegt, den bewegt das Leben, vielleicht nur nicht unbedingt in die gewünschte Richtung.
Nun sitze ich hier und hoffe, dass meine Fehlschläge, Irrungen und Wirrungen bzw. deren Spätfolgen mal nachlassen und ich meine Weisheit auch selber zu nutzen lerne - in diesem Sinne: schönen Sonntag!
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